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Der Starke Weg ins Jahr 2020

DER STARKE WEG: Jetzt Trailer ansehen Impressum
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  11. 2016
  12. 2017
  13. 2018
  14. 2019
  15. 2020

Stärkung des Schulstandorts Bamberg

Eine Investition in unsere Zukunft

Bamberg ist eine Schul- und Bildungsstadt. Alle Schularten, Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Abendschulen stehen zur Verfügung und bieten jedem Schüler eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten. In den letzten Jahren wurden viele Schulen modernisiert, saniert und neuen Bildungsanforderungen angepasst. Vor allem für Ganztagsschulprojekte wurden an vielen weiterführenden Schulen Mensen und Aufenthaltsräume neu gebaut. Doch Schulsanierung ist ein Jahrhundertprojekt. Die energetische Sanierung der Volksschule Gaustadt ist abgeschlossen, die Sanierung der Blauen Schule begonnen und die Sanierung des Clavius-Gymnasiums beschlossen. Hinzu kommen Erneuerung der Turnhallen, die energetische Sanierung und die Ertüchtigung des Brandschutzes. Für unsere Kinder, für die Schüler, für die Stadt!

Mehr Nähe zu den Bürgern

Mehr Teilhabe an der Stadtpolitik

Seit 2006 finden neben Bürgerversammlungen auch einmal im Monat Bürgersprechstunden statt. Wichtige Zukunftsthemen der Stadt Bamberg wurden und werden in Werkstätten mit einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern und Interessenvertretern diskutiert (u.a. Mediationsverfahren Innenstadt und Berggebiet, Städtebauliches Entwicklungskonzept, Zukunftswerkstätten zur Gärtnerstadt). Zu wichtigen Themen wie Untere Mühlen, Landesgartenschau, Quartier an der Stadtmauer, Kettenbrücke, Neues Hallenbad wurden öffentliche Informationsveranstaltungen angeboten. Mit dem digitalen E-Bürgerdialog ist die Möglichkeit eröffnet worden Missstände und Probleme, aber auch Lob und Wünsche, auf schnellem und direktem Weg der Stadtverwaltung mitzuteilen und sie somit bei der Aufgabenerfüllung und bei der Lösung von Problemen zu unterstützen. „Bamberg on tour“ bietet die Gelegenheit direkt vor Ort mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung über Probleme und Chancen im eigenen Stadtteil zu diskutieren. All das für mehr Bürgernähe und mehr Teilhabe der Bürger an der Stadtpolitik.

Wirtschaftliche Stabilität

Bamberg ist ein stabiler Wirtschaftsstandort

Als Teil der Europäischen Metropolregion Nürnberg und größtes Wirtschaftszentrum Oberfrankens bildet Bamberg mit einem Einzugsgebiet für mehr als 350.000 Menschen einen wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt. In Bamberg beginnt die Wirtschaftsförderung bei der Bestandspflege, also bei der Unterstützung der bereits ansässigen Unternehmen und Handwerksbetrieben. Denn zufriedene Unternehmen machen einen Wirtschaftsstandort attraktiv für andere. Hinzu kommt selbstverständlich die Beratung bei geplanten Neuansiedlungen und Erweiterungen. Trotz einer beispiellosen Wirtschafts- und Finanzkrise die 2008 ihren Anfang nahm, steht Bamberg heute wirtschaftlich stabil auf mehreren Standbeinen. Dies ist auch einer qualitätsvollen Wirtschaftspolitik zu verdanken.

Zudem sind qualifizierte Mitarbeiter das A und O eines lebendigen Wirtschaftsstandorts. Um bereits auf dem Ausbildungsmarkt zu beginnen wurde 2006 der Ausbildungspries BAzubi ins Leben gerufen. Die Stadt Bamberg vergibt seither alljährlich einen Preis für bemerkenswerte Ausbildungs- und Weiterbildungsinitiativen.

Solide Finanzpolitik

Eine solide Finanzpolitik für eine
wirtschaftlich gesunde Zukunft

Die Stadt Bamberg konnte in den letzten Jahren, trotz einer beispielslosen Finanz- und Wirtschaftskrise, stets einen ausgeglichenen Haushalt verabschieden. Die Schuldenlast der Stadt Bamberg wurde sogar deutlich reduziert von 35 Millionen auf voraussichtlich unter 30 Millionen Euro. Es wurden keine neuen Schulden aufgenommen. Es wurden keine Kassenkredite benötigt. Die Pflichtzuführung zu den bestehenden Krediten konnte problemlos erwirtschaftet werden. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen aller.

Die Luitpoldbrücke

Ein beeindruckendes Portal zur Innenstadt

Die neue Luitpoldbrücke - größer, schöner, leistungsfähiger" - so Motto und Anspruch zu diesem Bauprojekt. Als erste Brücke des Jahrhundert-Brückenprojekts wurde sie fertiggestellt und gilt in der Bevölkerung als rundweg gelungenes Bauwerk. In seinen Ausmaßen ist es eine imposante und dennoch filigrane Brücke. Gleichzeitig handelt es sich bei der Luitpoldbrücke nicht nur um eine wichtige Infrastrukturmaßnahme, sondern auch um eine Maßnahme zur Förderung der Attraktivität der Innenstadt und des gesamten Wirtschaftsstandorts Bamberg.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sind Bambergs Zukunft

Kinder und Jugendliche benötigen gute Schulen, ausgezeichnete Bildungsmöglichkeiten und eine leistungsfähige Betreuungssituation auch zur Entlastung der Eltern. Doch die Bedürfnisse Jugendlicher wandeln sich mit steigenden Jahren. Deswegen bietet die Stadt Bamberg für Jugendliche Aufenthaltsmöglichkeiten, Skateranlagen und Bolzplätze oder spezielle Jungbürgerversammlungen – bei denen sich Jugendlich mit ihren konkreten Bedürfnissen zu Wort melden können. Mit Baskidball und Baskidhall sowie dem neuen Mitternachtssportangebot in Bamberger Turnhallen, Streetworkern und Sozialarbeitern in Schulen wird Jugendlichen jederzeit Unterstützung geboten und die Möglichkeit gegeben aktiv am Stadtgeschehen teilzuhaben.

Umweltschutz

Aktiver Umweltschutz als Zukunftsaufgabe

Stadt und Landkreis Bamberg sind sich einig, dass sich der globale Klimawandel im Lauf der kommenden Jahrzehnte auch auf die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Region auswirken wird. Der nachhaltige Schutz des Klimas und die nachhaltige Entwicklung von Stadt und Landkreis aus Solidarität mit den heute lebenden und den künftigen Generationen und aus Verantwortung für die Region ist eine unverzichtbare gemeinsame Aufgabe an.

Aus diesem Grund wurde die regionale Klimaschutzkampagne „Klimaallianz Bamberg“ gegründet. Die Stadt Bamberg fördert zudem die Nutzung regenerativer Energien, treibt die energetische Sanierung aller städtischen Gebäude voran und investiert über die Stadtwerke in Bürgersolaranlagen.

Freiwillige Leistungen

Sozial verantwortlich handeln
für eine lebenswerte Stadt

Die sogenannten freiwilligen Leistungen bleiben auch zukünftig ungeschmälert erhalten. Die Stadt Bamberg bekennt sich damit zu ihrer sozialen Verantwortung. Die so genannten „freiwilligen Leistungen“ bilden einen wichtigen Baustein für den Zusammenhalt in unserer Stadt. Sozial verantwortlich handeln bedeutet, sich der Integration von Mitbürgern zu widmen, die ihre Heimat verlassen haben und nun hier leben wollen. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist nicht nur eine Frage der Toleranz und Mitmenschlichkeit, sondern auch eine Antwort auf die Herausforderungen des demographischen Wandels. Soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt aber auch jeder der ehrenamtlich tätig ist. Darum ist die Stärkung de Ehrenamts so wichtig für eine Gesellschaft. Die Stadt Bamberg hat deswegen unter anderem gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg eine Vorreiterrolle bei der Einführung der Ehrenamtskarte eingenommen, die ehrenamtlich Tätigen Vergünstigungen im täglichen Leben einbringt. Soziale Verantwortung bedeutet aber auch die Integration von Schwächeren in unsere Gesellschaft und die Stärkung der familienfreundlichen Initiativen in Bamberg.

Das Foyer

Ein lichter Empfang für die umgestaltete Konzert- und Kongresshalle

Die Konzert- und Kongresshalle Bamberg ist ein kulturelles und städtebauliches Aushängeschild der Domstadt, ein Zentrum des Musiklebens und des künstlerischen Austauschs. Grund genug für die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie und die Stadthallen GmbH Bamberg nicht nur die Konzerträume rundum zu sanieren und das Haus mit einer neuen Farbgebung zu versehen, sondern zudem ein erweitertes Foyer anzubauen.

Die Konzert- und Kongresshalle ist ein Ort für jedermann, alle Musikliebhaber und kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger. Die Atmosphäre, Ausstrahlung und der faszinierenden Blick aus den gläsernen Anbauten auf Kaiserdom und St. Michael ist sehenswert. Das städtebauliche Umfeld präsentiert sich heute als Ort für Kunst und Kultur im öffentlichen Raum.

Das Witt-Gelände

Das Witt-Gelände wurde wiederbelebt

Nach über einem Jahrzehnt Brache ist das Witt-Gelände am Luitpoldeck reanimiert worden und hat einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des ganzen Gebiets rings um Königsstraße, Luitpoldstraße und bis zum Bahnhof geliefert. Im Erdgeschoss bietet auf 900 Quadratmeter ein Bio-Supermarkt der Kette Denns seine Wahren an. Darüber entstand ein Best-Western-Hotel mit 96 Zimmern. Ganz oben sind zwei Ebenen für Penthouse-Wohnungen. Unter dem Gebäude gibt es eine neue Tiefgarage für Hausnutzer und Öffentlichkeit.

Das Fuchsparkstadion

Denkmalgeschütztes Stadion wird zum Fuchsparkstadion

Das Fuchs-Park-Stadion wurde 1926 erbaut. Ende der 1930 er Jahre wurde eine überdachte Tribüne errichtet. Das denkmalgeschützte Stadion war zum Schluß nicht mehr geeignet um Sportveranstaltungen durchzuführen. 2008 wurde die alte Haupttribüne abgerissen und durch einen Neubau, der ca. 1000 überdachte Sitzplätze und ca. 200 überdachte Stehplätze umfasst, ersetzt. Ein Umbau ab Frühling 2009 hat die ehemalige Hauptkampfbahn regionalligatauglich gemacht. Dafür wurde eine Blocktrennung durchgeführt und Flutlichter installiert. Im August 2009 erfolgte die Umbenennung in Fuchs-Park-Stadion. Das Fuchsparkstadion ist nun das modernste Stadion in ganz Oberfranken.

Der Fischpass

Ein neuer Fluss für die Wasserstadt Bamberg

Der neue Fischpass auf der Erba-Insel ist die Lebensader und das Rückgrat der Parks der Landesgartenschau 2012 in Bamberg. Mit dem Fischpass wurden mehrere Ziele verbunden: Zuallererst ein Ökologisches. Denn mit dem Umgehungsbach wird die Regnitz für Fische und andere Wasserlebewesen durchgängig, für die es sonst an der Schleuse kein Weiterkommen gäbe. Zu einer Einzigartigkeit macht den Fischpass seine Form: Sanft geschwungen zieht er sich über das Gelände und besticht schon heute mit seiner Schönheit.

Die Stechert-Arena

Basketballstandort gesichert – Arena gerettet

Die Stechert-Arena ist ein attraktiver Standort- und Wirtschaftsfaktor für die ganze Region geworden. Aus ganz Franken kommen die Besucher, um in der größten Veranstaltungshalle Nordbayerns die unterschiedlichsten Kulturveranstaltungen, Messen oder Kongresse zu erleben. Ohne die attraktive Arena wäre unser Kulturangebot zweifellos ärmer. Auch der mehrfache deutsche Basketballmeister Brose Baskets findet damit sein dauerhaftes Heim in Bamberg.

Das Tourismuszentrum

Ein neues Tourismuszentrum im alten Stadtbad

Nach 19 Jahren in der Geyerswörthstraße 3 ist das Bamberg Tourismus & Kongress Service im Jahr 2010 in eine neues und modernes Tourismuszentrum im ehemaligen Stadtbad umgezogen. Die Raumnot, die angesichts steigender Besucherzahlen immer größere Ausmaße angenommen hatte, hat damit ein Ende gefunden. Die Bamberg-Gäste erwartet nun ein deutlich verbessertes Raumangebot mit Foyer, großzügigem Beratungs- und Verkaufsbereich sowie einem multifunktionalen Saal. Inmitten des attraktiven Rosengartens präsentiert sich das Gebäude als Schmuckstück und als repräsentativer Anlaufpunkt für alle Gäste der Stadt Bamberg. Rings um das Bauwerk laden im Sommer Freiflächen zum Verweilen und zum Entspannen.

Das Bambados

Ein Bad für alle Bamberger

In Bamberg ist das erste Hallenbad nach Passivhausstandard Europas entstanden. Dieses familienfreundliche, ökologische und soziale Projekt ist nicht nur ein Meilenstein für die Lebensqualität in Bamberg sondern wertet zudem ganz Bamberg-Ost auf. Das Bambados ist ein Bad für Groß und Klein, für Alt und Jung. Ganz gleich, ob Sie sich im Breiten- oder Wettkampfsport betätigen wollen, das Bad zur Gesundheitsvorsorge nutzen oder auch nur mit Ihren Lieben einen Tag voller Spaß erleben möchten - all diese Aspekte vereint das neue Hallenbad.

Nach über 40 Jahren Hallenbad am Margaretendamm war die Zeit reif für einen zukunftsweisenden und nachhaltigen Neubau. Viele Aspekte wie Sauna - Wettkampfsport - Gastronomie - Kinderbereich - Familienfreundlichkeit - Gesundheitsvorsorge - Barrierefreiheit, die im alten Bamberger Hallenbad gar nicht oder nur sehr bedingt möglich waren, verwirklicht das Bambados.

Die Bedürfnisse und Anregungen der Bamberger Bürger und Vereine wurden schon im Vorfeld der konkreten Planungen aufgenommen und in die Ausführungen eingebunden.

Die Kettenbrücke

Das neue Tor zur Innenstadt

2009 haben die Bauarbeiten an der neuen Kettenbrücke begonnen – zunächst mit dem Abbruch des alten Brückenbauwerkes. Das "Tor zur Innenstadt" und der angrenzende Straßenbereich (Kettenbrückstraße, Hauptwachstraße, Vorderer Graben und Heinrichsdamm) wurde 2010/2011 neu gestaltet. Entstanden ist eine filigrane Hängebrücke aus Stahl und einladende Treppenabgänge zu den Uferpromenaden, eine verkehrsberuhigte Zufahrt zur Tiefgarage unter dem Maxplatz, Natursteinpflaster, höhengleicher Ausbau von Geh- und Straßenbereich und Leucht-Stelen wie am Maxplatz über die gesamte Wegstrecke bis zur Königstraße.

Die neue Kettenbrücke bedeutet eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität – für Fußgänger und Radfahrer, für Anwohner und Besucher der Innenstadt. Eine Maßnahme im Interesse des Einzelhandels und eine Stärkung der Einkaufsstadt Bamberg. Entstanden ist eine größere und schönere Fußgängerzone.

Die Sandstraße

Die Sandstraße ist zur Flaniermeile geworden

Die Austraße war das erklärte Vorbild, nun hat sich auch für die Sandstraße die lange ersehnte Erneuerung erfüllt. Die Sandstrasse zählt zu den ältesten erhaltenen Stadtteilen Bambergs. Die Bauten stammen aus dem Spätmittelalter und sind teilweise barockisiert. Ursprünglich wohnten hier überwiegend Handwerker (Büttner, Bierbrauer, Schmiede) und Händler. Es herrscht eine Mischung aus mittelständischer Bebauung und großbürgerlichen bzw. Adelsanwesen. Mit der Neugestaltung der Herrenstraße im Bereich zwischen Dominikaner- und Karolinenstraße wurde Im Sommer 2011 der letzte von drei Bauabschnitten der Hauptachse durch das Sandgebiet umgebaut und aufgewertet.

Für Bewohner und Gäste zeigen sich schon heute die Verbesserungen. Die Sandstrasse, ehemals eine Durchgangsstrasse, ist heute zu einer echten Flaniermeile geworden.

Der Wilhelmsplatz wird Kreisverkehr

Ein neuer Platz für Bamberg

Der Wilhelmsplatz gehört zu den wichtigen Eingangstoren in die Innenstadt und wurde wieder zum Kreisverkehr. Der Platz ist ein bedeutendes städtebauliches Projekt der Stadterweiterung um die Jahrhundertwende. Er hat die Funktion als Stadtplatz mit Grünanlagen und auch als Verkehrsverteiler. Der Wilhelmsplatz ist von repräsentativen öffentlichen Gebäuden umgeben. Hervorzuheben sind das 1900-1903 errichtete Gerichtsgebäude, das nach dem Vorbild des Palais de Justice in Paris und im Stil der deutschen Renaissance gebaut wurde, sowie das 1905 gebaute Postgebäude. Im Jahr 2011 wurde der Wilhelmsplatz nach seinem historischen Vorbild wieder zum attraktiven Kreisverkehr.

Starker Wirtschaftsstandort

in der Metropolregion Nürnberg

Unsere Stadt ist ein führender Wirtschaftsmotor in Oberfranken. Bamberg ist nicht nur eine Welterbestadt, sondern auch eine Autostadt. Das produzierende Gewerbe ist der stärkste Wirtschaftszweig. Von den ca. 48.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind knapp 40 % in diesem Sektor tätig. In einem Mix aus IT, Elektro- und Kunststoffbranche sowie Maschinenbau ragt die Automobilzulieferindustrie klar und deutlich hervor. Wir wollen den Standort auch in Zukunft stärken und nach Möglichkeit neue Branchen in Bamberg ansiedeln. Der boomende Tourismus darf als wachsender Wirtschaftsfaktor nicht unterschätzt werden.

Bamberg an der Spitze

Die Bildungs- und Schulstadt Nr. 1

Lernen ist mehr als Schule. Diesen Grundsatz hat die Schul- und Bildungsstadt Bamberg mit ihren rund 50 Schulen und Bildungseinrichtungen immer beherzigt. Deswegen haben wir uns alle sehr darüber gefreut, dass Bamberg im Deutschen Lernatlas 2012, der von der Bertelsmann-Stiftung erarbeitet worden ist, hervorragend abgeschnitten hat: Bamberg setzte sich in der Kategorie der Klein- und Mittelstädte unter 100.000 Einwohner gegen 42 andere Städte durch. Wir erhielten das beste Ergebnis aller kreisfreien Städte in der Bundesrepublik und landeten auf Platz 1. Das sollte ein zusätzlicher Ansporn sein, dieses hohe Niveau zu halten und dort, wo es nötig ist, noch auszubauen.

Die Landesgartenschau

Motor für Bambergs Stadtentwicklung

Mit dem Zuschlag für die Landesgartenschau bestand die einmalige Chance, die ERBA-Insel aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. In den vergangenen Jahren hat sich dort eine der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte in Bamberg vollzogen. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes wurde der nördlichen Inselspitze wieder neues Leben eingehaucht. Zum einen gibt es das Großevent Landesgartenschau, das den Bürgern Bambergs und den Besuchern der Stadt ein halbes Jahr lang jede Menge Attraktionen bieten wird. Darüber hinaus aber entsteht auf der ERBA etwas, von dem auch kommende Generationen profitieren werden: Eine wunderschöne öffentliche Parkanlage, exklusive Wohnungen, moderne Studentenappartements und ein neuer Universitätsstandort, der der Raumnot der Otto-Friedrich-Universität ein Ende setzen und ihren Standort sichern wird. Mit der Landesgartenschau 2012 hat die Stadt Bamberg die historische Chance genutzt, die Stadtentwicklung maßgeblich voranzutreiben und gleichzeitig neue erlebbare Naturräume zu schaffen.

Die Erba-Insel

Ein neuer Standort für die Universität

Auf der Erba-Insel ist ein neuer Universitätscampus am Entstehen. Das neue 6-geschossige Unigebäude wird eine Geschossfläche von ca. 18.000 m2 haben und soll bis Mai 2012 fertig gestellt werden. Der neue Campus entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft der Bamberger Innenstadt auf einer Insel, die durch den Hafen und einen ehemaligen Werkkanal gebildet wird; letzterer war Teil der dort früher ansässigen Spinnerei. Dort befinden sich auch eine Reihe von denkmalgeschützten Gebäuden, die insgesamt rund 400 Studentenwohnungen bieten. Hinzu kommt die attraktive Umgebung die durch die Landesgartenschau entsteht. Die Universität wird den Campus für die Studiengänge Musik, Kunst, Wirtschaftsinformatik und angewandte Informatik nutzen. Am gleichen Standort ist eine 2-geschossige Quartierstiefgarage mit rund 470 Stellplätzen entstanden.

Auftakt Museumsberg „Domberg“

Die Marke „Domberg“ muss gestärkt werden.

Die Stadt Bamberg verfügt über eine Vielzahl von Museen. In verschiedenen Gesprächen wurde deutlich, dass eine engere Vernetzung und Zusammenarbeit der Museumseinrichtungen auf dem Domberg durchaus sinnvoll wäre. Das Diözesanmuseum und der Dom, die Bayerische Staatsgemäldesammlung mit der Staatsgalerie, die Schlösserverwaltung mit der Neuen Residenz und die Museen der Stadt Bamberg mit dem Historischen Museum könnten - ähnlich der Museumsinsel in Berlin - zusammengefasst und unter eine gemeinsame Verwaltung gestellt und beworben werden. Unterstützt wird die Idee auch von Staatsminister Heubisch. Erste Sondierungsgespräche der beteiligten Institutionen und Dienststellen zu diesem Thema haben bereits stattgefunden.

Erweiterung des Kongresszentrums

Bamberg als interessanten Kongressstandort stärken.

Es ist eine Zukunftsaufgabe, dafür zu sorgen, dass im Umgriff der erfolgreichen und attraktiven Konzert- und Kongresshalle ein neuer und zusätzlicher Tagungssaal mit einer Kapazität von ca. 500 Teilnehmern entsteht. Der Bedarf dafür ist da. Im kommenden Jahr soll ein konkreter Überprüfungsauftrag erteilt werden, wo und unter welchen Bedingungen dieser neue Kongresssaal entstehen kann. Viele Veranstalter entdecken unsere Stadt, so z. B. auch der Bayerische Ärztetag, der 2013 erstmals in Bamberg stattfinden wird. Diesen Trend dürfen wir nicht verschlafen, sondern müssen ihn aktiv gestalten.

Wohnbaugelände TV 1860

Ein ökologisches Quartier zum Wohnen und Leben.

Auf dem ehemaligen Vereinsgelände des TV 1860 Bamberg entstehen auf ca. 3,2 Hektar insgesamt 34 Einfamilienhäuser und bis zu 96 Wohnungen. Im Rahmen des vierten Baulandmodells der Stadt Bamberg sind im östlichen Bereich des Gebietes und an der südlichen Begrenzung zur Eichendorffstraße viergeschossige Wohngebäude vorgesehen. Im Zentrum des Plangebietes sind zweigeschossige Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser geplant. Das neue Wohngebiet wird nachhaltig und ressourcenschonend geplant und gebaut. So ist die Nutzung von Nahwärme über ein eigenes Blockheizkraftwerk ebenso vorgesehen wie die Regenwassernutzung für Sanitäranlagen oder zur Gartenbewässerung. Die Dächer dort werden so ausgerichtet sein, dass sich die Installation von Photovoltaikanlagen anbietet. Der alte Baumbestand, der den ehemaligen Sportplatz umschließt, verstärkt den ökologisch ausgerichteten Charakter des Quartiers. Eine Realisierung soll bis Sommer 2012 erfolgen.

Glaskontor-Gelände

Neuer Wohnraum für Familien in der Wunderburg.

Bei der Entwicklung des Glaskontorgeländes in der Wunderburg ist die oberste Prämisse, das brachliegende Firmengelände mit einer Fläche von rund 46.000 Quadratmetern zu bebauen und dabei bezahlbaren Wohnraum für junge Familien zu schaffen. Bis Ende 2011 erfolgt die EU-weite Ausschreibung und Suche nach einem geeigneten Projektpartner, der den Standort als Ganzes entwickeln wird. Anfang 2012 soll das Bauleitplanverfahren starten, wobei die Bürgerschaft und Organisationen intensiv in das Verfahren eingebunden werden sollen.

Die Zielsetzungen für eine geordnete Quartiersentwicklung reichen vom „Wohnungsbau für Familien zu sozialverträglichen Grundstückspreisen“ über „Schaffung eines Handels-/Dienstleistungsstandortes einschließlich medizinischer Versorgung“ bis zur „Realisierung eines Standortes für die Löschgruppe 2 der Freiwilligen Feuerwehr“.

Konversion US-Flächen

Prepared for the worst, but hope for the best.

Vor dem Hintergrund von 1000 Stellenstreichungen der US-Army in ganz Europa bangen momentan vor allem Zivilangestellte auch im Bamberger Standort um ihren Arbeitsplatz. Die Entwicklung für die betroffenen Arbeitnehmer ist tragisch, doch ein Vorbote für eine Schließung des Standortes in absehbarer Zeit ist es auch nicht. Der Standort in Bamberg hat eine lange Tradition und ist sowohl baulich als auch gesellschaftlich vollständig integriert. Und doch gilt es für uns - auch im Hinblick auf ein nachhaltiges Handeln - bereits heute alle möglichen Szenarien in unsere Planungen einzubeziehen und uns mit einem Abzug der amerikanischen Streitkräfte auseinanderzusetzen.

Rechtsanspruch auf 35% Kinderbetreuungsplätze

Neue Kinderbetreuungsplätze für eine familienfreundliche Stadt.

Eine große Herausforderung für eine Kommune stellt der gestiegene Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen dar. Ab 2013 gilt ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für mindestens 35 % der 0- bis 3jährigen Kinder. Damit wurde den Kommunen eine zusätzliche Verpflichtung auferlegt, die es auch in Zeiten knapper Kassen zu meistern gilt. Bamberg steht, was diese Anforderung angeht, gut da. Wir sind froh und stolz, dass wir hier in Bamberg den Rechtsanspruch und darüber hinaus bereits im Jahr 2012 erreichen werden.

Untere Mühlen

Neue Bewegung in den Planungen.

Im Auftrag des Aufsichtsrates und des Bausenates werden die Stadtwerke Bamberg neue Untersuchungen zur Nutzung der Wasserkraft machen. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat Ende 2012 vorgestellt werden. Die sogenannten Unteren Mühlen im Herzen der Altstadt liegen seit Kriegsende brach. In den nächsten Monaten wird untersucht, ob der Bau eines Wasserkraftwerks mit unterirdischer Turbine oder überirdischem Wasserrad wirtschaftlich zu vertreten wäre. Durch die stärkere Hinwendung zu regenerativen Energien hat Wasserkraft eine völlig neue Bedeutung gewonnen. Das Gebäude selbst kann nicht isoliert von einem darunter liegenden Kraftwerk geplant werden. Für das darüber zu errichtende Gebäude empfiehlt sich eine zeitgenössische Bebauung.

Das Sandgebiet

Fortsetzung Pflasterarbeiten & Quartiersgarage.

Eine repräsentative Umfrage der Universität Bamberg zeigt: Mehr als 70% der Bewohner im „Sand“ sind der Ansicht, dass sich das Image des Stadtteils seit Beginn der Stadtsanierung vor fünf Jahren verbessert hat, nur 4% sehen eine Verschlechterung. Die Sanierung im Sand soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Im Haushaltsansatz 2012 sollen die erforderlichen Mittel für die Vorplanung einer Quartiersgarage und für die Ausführungsplanung zur Aufwertung des Leinritt eingestellt werden.

Franz-Fischer-Brücke

Wichtiger Neubau.

Die Franz-Fischer-Brücke über die Regnitz bei Bughof muss saniert werden. Wegen ihres schlechten Zustandes darf die Franz-Fischer-Brücke seit August 2008 nur noch einbahnig befahren werden. Ampeln regeln seitdem den Verkehr. Außerdem gilt weiter eine Tonnagebeschränkung. Ab Frühjahr 2013 soll ein paar Meter nördlich des altersschwachen Regnitzübergangs ein deutlich breiterer Neubau entstehen. Die alte Brücke soll während der Bauzeit offen bleiben. Wir gehen von einer neuen Zeitrechnung bei den Brücken aus. Für die Bauzeit wurden zwei Jahre veranschlagt.

Der Museumsberg

Bambergs Museumslandschaft stärken

Bamberg ist eine Kulturstadt mit einer Vielzahl von herausragenden Museen. Drei davon: die Staatsbibliothek mit Gemäldegalerie in der Neuen Residenz, das Historische Museum der Stadt Bamberg in der Alten Hofhaltung und das Diözesanmuseum befinden sich in direkter Nähe an einem der schönsten Plätze Europas: am Domberg. Diese einzigartige Kombination soll zukünftig noch besser vermarktet und präsentiert werden. Gemeinsam mit dem Kultusministerium und der Stelle für nichtstaatliche Museen soll ein gemeinsamer Museumsmanager eingesetzt werden. Erste Gespräch dazu wurden geführt. Eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Andere Städte haben eine Museumsinsel, Bamberg hat einen Museumsberg. Dies bietet die Möglichkeit ein Ausrufezeichen im Kulturgeschehen der Stadt Bamberg zu setzen.

Die Städtische Musikschule

Neue Perspektiven für die Städtische Musikschule

Die Städtische Musikschule Bamberg leidet seit Jahren an Raumnot. Seit Gründung als Singschule im Jahr 1949 ist diese wichtige städtische Bildungseinrichtung mit Verwaltungsräumen und aktuell acht Unterrichtsräumen beengt in der Gangolfschule untergebracht. Nun scheint mit der sanierungsbedürftigen ehemaligen Propstei St. Getreu, die derzeit teilweise von Sozialstiftung und Universität genutzt wird, eine neue Räumlichkeit gefunden worden zu sein. Für die Sanierung und Ertüchtigung des Gebäudes stehen hohe Fördergelder aus dem Investitionsprogramm für Nationale Unesco Welterbestätten (INUW) zur Verfügung. Eine Realisierung könnte bereits zum Schuljahr 2013/2014 erfolgen. Die ehemalige Propstei St. Getreu bietet alle Möglichkeiten für eine moderne, leistungsfähige Musikschule mit den erforderlichen Räumen für den Musikunterricht, den notwendigen Nebenräumen wie Lehrerzimmer, ausreichende Lagerräume für Instrumente, Noten und Material, ein Archiv und Platz für eine Cafeteria für wartende Schüler und Eltern.

Gemeinsame KFZ-Zulassung

für Bamberg Stadt und Land

Die KFZ-Zulassungsstelle für die Bewohner der Stadt Bamberg befindet sich in der Moosstraße, die für Landkreis-Bürger im Landratsamt an der Ludwigstraße. Eine Zusammenlegung der beiden Kfz-Zulassungsstellen würde ein deutliches Plus an Bürgerfreundlichkeit für alle Menschen bedeuten. Zudem könnten so Kosten und Personal gespart werden. Auch Landrat Dr. Günther Denzler steht der Sache positiv gegenüber.

Schaeffler-Gelände

Eine städtebauliche Reaktivierung der langjährigen Industriebrache
ist nur über ein völlig neues Nutzungskonzept zu erreichen

Nach Vorstellungen des Projektentwicklers DenkmalNeu-Unternehmensgruppe sollen auf dem fünf Hektar großen Areal 600 Wohneinheiten entstehen, darunter 120 Studentenwohnungen, 60 Lofts und eine Vielzahl von Reihen- und Mehrgenerationenhäusern. Noch müssen einige Hürden genommen werden, doch dann wollen die Investoren schnellstmöglich mit den Baumaßnahmen beginnen und die geplanten Gebäude bereits 2012 bezugsfertig herstellen.

Quartier an der Stadtmauer

Eine Chance zur weiteren Entwicklung der Innenstadt

Mit der Entwicklung des „Quartier an der Stadtmauer“ verfolgt die Stadt Bamberg schon seit längerem das Ziel die vom Handel zunehmend nachgefragten größeren Geschäftsflächen bereitzustellen. Das Gebiet zwischen Franz-Ludwig-Straße und Lange Straße, unmittelbar am Zentralen Omnibusbahnhof gelegen, stellt das geeignete Gelände dar, auf dem das für die unter Denkmalschutz stehende Altstadt möglichst verträglich gelingen kann. Mit der Ansiedlung neuer Geschäfte soll die Attraktivität der für die gesamte Innenstadt wichtigen Leitfunktion des Handels auf lange Sicht gewahrt und mit Blick auf die Entwicklungen „auf der grünen Wiese“ gesteigert werden.

Michaelsberg

1.000-jähriges Jubiläum

Gegründet wurde das ehemalige Benediktinerkloster Michaelsberg im Jahre 1015 auf Anregung des damaligen Kaisers Heinrich II. Im 18 Jahrhundert wurde es von der Familie Dientzenhofer im Stil des Barocks umgebaut. Das Kloster gilt vor allem wegen der herausragenden Deckenausmalung der St. Michaelskirche als einzigartig und ist eins der Wahrzeichen Bambergs. Das himmlische Herbarium wird durch rund 600 äußerst naturgetreu dargestellte Heilkräuter und Blumen dargestellt. Die Terrasse bietet dem Besucher einen einmaligen Blick über die Stadt Bamberg, die einem hier sprichwörtlich zu Füßen liegt. Dank des Investitionspakets Nationale Unesco Welterbestätten (INUW), kann das Kloster Michaelsberg derzeit umfassend saniert werden. 2015 kann es so das 1000-jährige Jubiläum in neuem Glanz feiern.

Soziale Infothek

Einrichtung einer Sozialen Infothek

Eine soziale, generationsübergreifende Infothek soll die Bürgerfreundlichkeit und die Barrierefreiheit für das Rathaus Geyerswörth deutlich verbessern. Auch für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen soll der Besuch ohne Barrieren möglich sein. Das Rathaus Geyerswörth ist verwinkelt und unübersichtlich. Eine zentrale soziale Infothek soll den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Leistungen und Informationen der Stadt Bamberg erleichtern. Alle Angebote für Senioren, Migranten, Familien, Alleinerziehende sollen dort gebündelt angeboten werden. Die soziale Infothek soll eine Lotsenfunktion für das Rathaus Geyerswörth übernehmen und für noch mehr Transparenz sorgen.

Bahnhof

Verbesserung des Bahnhofsumfeld und Einrichtung
eines Regionalen Omnibusbahnhofs (ROB)

Erste Schritte wurden bereits mit der Verlängerung der Bahnsteigunterführung und mit dem Bau einer P+R-Anlage und eines Fahrradparkhauses an der Brennerstraße gemacht. In einem nächsten Schritt soll an der Ludwigstraße ein Regionaler Omnibusbahnhof (ROB) eingerichtet werden und der gesamte Bahnhofsvorplatz aufgewertet und umgestaltet werden, damit er seiner prominenten Lage als Stadteingang zur Welterbestadt Bamberg gerecht wird. Ihm kommt große Bedeutung für das Erscheinungsbild und die Stadtstruktur Bambergs zu.

Schulsanierungen

Sanierung von Martinschule, Erlöserschule und Trimbergschule

Die Generalsanierung der Martinschule ist im Zuge der Sanierung des Clavius-Gymnasiums vorgesehen. Es werden die Altbauteile energetisch saniert sowie komplett erneuert und mit einer mechanischen Lüftung versorgt. Zudem werden eine mechanische Brandmeldeanlage und eine Notlichtanlage eingebaut sowie im Zuge der Brandschutzmaßnahmen ein zweites Treppenhaus.

Zudem ist nach dem Projekt an der Graf-Stauffenberg-Schule angedacht, entsprechend der Prioritätenliste für die energetische Sanierung städtischer Gebäude die Erlöserschule und danach die Hugo-von-Trimbergschule einer Generalsanierung zu unterziehen. Diese Maßnahmen werden vermutlich 2017 begonnen.

ICE-Planung

Infrastruktur und Welterbe in Einklang.

Wir richten auch den Blick nach vorn, um neue Herausforderungen zu meistern. Als ich vor wenigen Wochen erstmals mit den neuen und überarbeiteten Plänen zur ICE-Ausbaustrecke konfrontiert wurde, war es mir wichtig, sofort den Stadtrat und die Öffentlichkeit zu beteiligen. Dieser erste Zwischenbericht zu den Voruntersuchungen ist die Grundlage für die laufenden Abstimmungsgespräche auf Arbeitsebene. Wir werden mit Sicherheit einen kontinuierlichen und transparenten Informationsfluss organisieren, damit die Bürgerschaft nicht nur angehört, sondern wirklich beteiligt wird. Wir bringen bei der Bahn und in der Politik mit Nachdruck die städtischen Interessen bei der Ausgestaltung der Lärmschutzmaßnahmen, der Sichtachsen, der Grundwassersituation und der Unterführungen ein. Die Bildung von finanziellen Reserven für diese Zwecke wird unerlässlich sein, auch wenn der Baubeginn erst ab 2017 avisiert worden ist.

Altes Hallenbad

Neue Nutzung für das alte Hallenbad

Seit der Eröffnung des neuen Hallenbads Bambados ist das alte Hallenbad am Margaretendamm stillgelegt. Die derzeit interessanteste neue Nutzung könnte in direktem Zusammenhang mit der Universität stehen. Als Sportstätte für diese wichtige oberfränkische Bildungsstätte könnte das Hallenbad als solches reaktiviert werden und das denkmalgeschützte Gebäude einer dauerhaften und sinnvollen Nutzung zugeführt werden.

Blaue Schule

Nötige Sanierung.

Die vor zwei Jahren begonnene kontinuierliche energetische Sanierung unserer Schulgebäude kommt weiter voran: Nach der Sanierung der Volksschule Gaustadt wird nächstes Jahr die Sanierungsmaßnahme an den Graf-Stauffenberg-Schulen fortgesetzt, die Beschlüsse für die Sanierung der Martinsschule und des Clavius-Gymnasiums sind bereits gefasst und die Planung läuft. 10,8 Mio. € stehen im Vermögenshaushalt und Verwaltungshaushalt für die Maßnahmen sowie den vorgesehenen Brandschutz bereit. Ich finde, ein wichtiges und positives Signal für die Bürgerschaft.

Gemeinsamer Wirtschaftsreferent

Gemeinsamer Wirtschaftsreferent für Stadt und Land Bamberg

Eine Region ist nur gemeinsam stark, vom Kirchturmdenken haben wir uns in Bamberg längst verabschiedet. Bamberg Stadt und Land ist eine prosperierende Wirtschaftsregion. Wirtschaftsansiedlungen machen nicht an Stadtgrenzen halt. Ein gemeinsamer Wirtschaftsreferent für Bamberg Stadt und Land würde den Unternehmen einen zusätzliche Beratungs- und Servicequalität liefern, die den Standort Bamberg zusätzlich stärken würde. Dies sichert Ausbildungs- und Arbeitsplätze und hält unsere Region lebendig.

Integration

Eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben

Ein gleichberechtigtes Zusammenleben in Vielfalt ist eine Herausforderung, der sich Bamberg in den kommenden Jahren verstärkt gegenübersehen wird. Dies ist gleichzeitig Chance und Verpflichtung. Die Entwicklung in einer pluralen Gesellschaft ist nur dann möglich, wenn gegenseitige Akzeptanz als wichtige Spielregel für ein demokratisches Zusammenleben erkannt und genutzt wird. Bamberg trägt dieser Forderung Rechnung. Gelingen kann dieses Ziel, wenn alle Bambergerinnen und Bamberger mit und ohne Migrationshintergrund die Vision einer gemeinsamen Zukunft mittragen. Darüber hinaus hat Bamberg Maßstäbe gesetzt mit dem Flächenübergreifenden Integrationsprojekt, den vom Migranten- und Integrationsbeirat organisierten Interkulturellen Wochen und jährlich stattfindenden Einbürgerungsfeiern.

ICE

Beginn der Ausbauarbeiten für den ICE

Im Jahr 2009 hat die DB AG mitgeteilt, dass sie die seit 1998 ruhenden Planungen für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke durch Bamberg wieder aufnehmen will. Derzeit erfolgt die Einarbeitung der Planungen der DB AG in das virtuelle Stadtmodell, um eine detaillierte Präsentation und Analyse der Planungen zu ermöglichen. Wir werden einen kontinuierlichen und transparenten Informationsfluss organisieren, damit die Bürgerschaft nicht nur angehört, sondern wirklich beteiligt wird. Wir bringen bei der Bahn und in der Politik mit Nachdruck die städtischen Interessen bei der Ausgestaltung der Lärmschutzmaßnahmen, der Sichtachsen, der Grundwassersituation und der Unterführungen ein. Im März 2011 hat der Bamberger Stadtrat die Bamberger Erklärung zum Erhalt des Welterbes verabschiedet. Zudem werden wir uns für einen S-Bahn - Haltepunkt Bamberg-Süd einsetzen. Die Bildung von finanziellen Reserven für diese Zwecke ist unerlässlich, auch wenn der Baubeginn erst ab 2017 avisiert worden ist.

Clavius-Gymnasium

Sicherung des Schulstandorts Clavius-Gymnasium

Seit 20 Jahren wird über die Sanierung der Gebäude, in denen das Clavius-Gymnasium beheimatet ist, diskutiert. Seit damals ist unbestritten, dass das größte Gymnasium Oberfrankens mehr und fachgerechtere Räume benötigt. Von allen möglichen Szenarien ist die Sanierung des Clavius-Gymnasiums am jetzigen Standort die optimale. Der momentane Zustand des Schulstandortes mit seinen mehr als 1500 Schülerinnen und Schülern ist wegen der räumlichen Enge und dem mangelhaften baulichen Zustand nicht mehr tragbar. Eng verknüpft mit der Zukunft des Gymnasiums ist auch der Standort der Martinsschule. Eine wohnortnahe Grundschulversorgung ist für die Familien in der Bamberger Innenstadt von zentraler Bedeutung.

Demografische Entwicklung

Der demografischen Entwicklung Rechnung tragen

Der demografische Wandel stellt eine der bedeutendsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen für ganz Deutschland dar. Die demografische Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren in nahezu allen Lebensbereichen, auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und auf das Zusammenleben auch in unserer Stadt auswirken. Diese Querschnittsaufgabe positiv zu gestalten, kann nur mit einem breiten Politikansatz gelingen. Wir müssen eine städtische Demografie-Strategie entwickeln um die Chancen dieser gesellschaftlichen Entwicklung sichtbar zu machen und die Risiken zu minimieren.

Klima- und Umwelt

Aktive Klima- und Umweltschutzpolitik

Der Klimawandel ist neben der zukünftigen Energieversorgung und der Energieeffizienz eine der zentralen globalen Herausforderungen für die Politik. Bamberg will seinen Teil dazu beitragen. Wir fördern die Gebäudeeffizienz: In der Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gebäude und in der energetischen Sanierung liegt großes Potenzial. Jedes einzelne Gebäude kann effizienter werden und damit wertvolle Energie sparen. In den kommenden Jahren wollen wir alle städtischen Gebäude sanieren und auf den Energie-Prüfstand stellen. Die Energie-Standards, die ein Neubau heute gesetzlich erfüllen muss, werden in der EnEV geregelt. Diese Energieeinsparverordnung wenden wir an. Wir wollen noch stärker auf E-Mobilität setzen und den Radwegeverkehr ausbauen. Bis 2020 soll die Co2-Bilanz der Stadt Bamberg ausgeglichen sein.